Schlagwort-Archive: Tenses

Bibbern um die Note

Lissi, meine Nachhilfeschülerin, hat vergangenen Freitag eine Englisch-Arbeit geschrieben. Nun ist ihre Mutter eine gute Bekannte von mir und gemeinsam bibbern wir jetzt um das Ergebnis.

Das bekommt sie allerdings frühestens in vier Wochen – vier Wochen! Denn: In den kommenden zwei Wochen steht ein Schulpraktikum an und dann sind auch schon zwei Wochen Herbstferien angesagt. Eine Tortur.

Es ging um grammatische Aufgaben (Zeiten und If-clauses) sowie ein frei zu schreibender Text. Daher habe ich mir ihr die Woche vor der Arbeit intensiv die Englischen Zeiten , die If-clauses und den korrekten Satzbau wiederholt.

Sie selbst sagt, es sei ganz gut gelaufen, nur fertig sei sie nicht geworden. Nun, ich bin gespannt. 🙂

Die neue Nachhilfeschülerin

Juppie, ich habe eine neue Schülerin, Lissi (Name von der Bloggerin geändert), die Tochter einer Bekannten von mir.

Das Mädchen ist wohl das, was sich jeder Lehrer und jede Lehrerin insgeheim wünscht: hochmotiviert, schnell von Begriff und zugleich unglaublich lieb und lustig. Ihre einzige Schwäche ist es, eher naturwissenschaftlich als sprachlich begabt zu sein, daher gebe ich ihr einmal pro Woche Nachhilfe in Englisch.

Vergangenen Freitag hatten wir die erste Stunde und ich bin begeistert. Anders als meine bisherigen Schüler ist sie organisiert und motiviert, lernt in jeder freien Minute und versteht nicht, warum es mit Englisch einfach nicht klappen will. Größte Schwierigkeit: die englischen Zeiten (Tenses). Also erstelle ich mit ihr – wie schon bei Schülern zuvor – einen Zeitstrahl. Der hilft ungemein beim Visualisieren. In den Strahl sind nur die Zeitpunkte oder -verläufe eingezeichnet. Auf Karteikarten lasse ich sie Zeitform, Bildung und Anwendung notieren und sie muss sie immer wieder selbst auf dem Zeitstrahl anordnen.

Den größten Aha-Effekt hatte sie allerdings, als ich mit ihr die Bildung der einzelnen Zeiten durchgegangen bin. Dass sich dieser „unübersichtliche Haufen“, wie sie es nannte, in vier Bildungsformen ordnen lassen kann, war ihr gar nicht klar. Das Strahlen auf ihrem Gesicht…hach 🙂

Zur Übersicht:

Es gibt die Bildungsformen Simple, Progressive, Perfect und Perfect progressive. Die werden immer nach dem gleichen Schema gebildet und müssen nur im Hilfsverb an die Zeitformen Present, Past und Future angepasst werden.

Am Beispiel von „to go“ sieht das dann so aus:

Wie die englischen Zeiten gebildet werden.
(Einfach auf die Grafik klicken für die Großansicht)

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die kommenden Stunden.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche und bis dahin,

cheerio 🙂

Zeiten lernen leicht gemacht

Zurzeit übe ich mit meinem Nachhilfeschüler die englischen Zeitformen (Tenses). Vielen (Nachhilfe-)Lehrern dürfte das klar sein, doch: Reines Pauken von Fachbegriffen sorgt für keinen schnellen und nachhaltigen Lerneffekt. Deshalb versuche ich, die Zeiten möglichst anschaulich zu machen.

Meine Taktik:

  • Ein Zeitstrahl und
  • Karteikarten
  • Der Zeitstrahl hilft beim Visualisieren. Denn: Bilder sind eingängig und bleiben länger im Kopf als eine lange Definition von Past Perfect Progressive und Co..

    Die Karteikarten helfen, die Basisinformationen besser zu lernen. Sie haben alle den gleichen Aufbau: Auf einer Seite steht die Zeitform, auf der anderen die Bildung, Verwendung und die Signalwörter. Dadurch kann man sich selbst abfragen, indem die Karten durchgemischt werden. Das sorgt für eine gewisse Abwechslung beim Lernen und der Schüler zwingt sich, die Zeiten wirklich zu verstehen. Mein Hintergrund dabei: Mit einem Lehrbuch lernt man – meiner Erfahrung nach – eher in welcher Lehrreihenfolge die Zeiten stehen und nicht so schnell, wann sie angewendet werden.

    Nun kombiniert man die beiden Elemente. Dafür nehme ich einen leeren Zeitstrahl, in dem vorerst nur die Punkte und Pfeile für die Zeiten eingezeichnet sind und der Schüler heftet seine Karteikarten daran. Später werde ich nur noch den Gegenwartspunkt markieren und Pfeile sowie Punkte müssen selbst eingezeichnet werden.

    Zurzeit nimmt mein Nachhilfeschüler die Technik gut an. Er hat mir sogar beim Anheften automatisch erklärt, warum welche Zeit an diese Stelle gehört. Zwar noch nicht alles korrekt aber die Verknüpfung von Wissen und Anwendung kommt zustande. Ich freue mich schon auf die kommenden Stunden.

    Bis dahin,

    cheerio 🙂

    %d Bloggern gefällt das: