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Leseprojekt

Da mich meine Fünftklässler-Fördergruppe seit Wochen anbettelt, dass wir „richtige Bücher“ lesen sollen, habe ich für sie ein Leseprojekt auf die Beine gestellt. Das Konzept will ich euch gerne vorstellen. Vielleicht findet ihr einige Methoden, die euch selbst weiterhelfen können oder habt Anregungen für mich, was ich noch einbringen könnte. 🙂

Kurz zu meiner Gruppe:
Im Rahmen eines städtischen Förderprojektes unterrichte ich eine Gruppe aus 7 Fünftklässlern einer Realschule in einem Brennpunktgebiet. Es geht darum, die allgemeine Lesekompetenz zu erhöhen. Bislang habe ich mit ihnen Sachtexte und Kurzgeschichten gelesen und Techniken beigebracht, wie diese zu „knacken“ sind.

Der Hintergrund des Projektes: Ursprünglich sollte der Kurs mit den Pfingstferien enden. Da die SuS aber gerne weitermachen und gerne die Zeit für ganze Bücher haben wollten, konnte ich die Stadt überzeugen, den Kurs zu verlängern. Damit wir aber nicht nur Bücher lesen und sie in klassischen Buchvorstellungen präsentieren, habe ich mir ein kreativeres und anspruchsvolleres Konzept ausgedacht.

Ziele des Leseprojektes:

  • Die SuS lernen, Texte selbstständig zu erschließen und wichtige Informationen herauszuziehen
  • Die SuS sollen lernen, Inhalte von Texten strukturiert aufzubereiten. Damit werden alle Kompetenzbereiche berührt: Lesen, Schreiben, freies Sprechen und Medienkompetenz.
  • Die SuS lernen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und diese auch zu begründen / ggf. zu verteidigen.
  • Neben all diesen Kompetenzen sollen die SuS auch lernen, was Lesefreude bedeutet. Bücher und Texte sollen für Schüler positiv belegt sein und nicht als Strafe angesehen werden.

Das Projekt läuft noch bis Ende des Schuljahres mit einer Doppelstunde wöchentlich. Ich habe mir dazu dieses Konzept überlegt.

Schritt 1: Die SuS wählen individuell ein Buch aus, das sie gerne lesen möchten.

Schritt 2: Die SuS stellen ihr Buch in einem 3-minütigen Vortrag der Klasse vor. Sie erhalten dazu eine Struktur, an der sie sich orientieren können. Die Mitschüler geben mithilfe eines Kompetenzrasters Rückmeldung zu der Rede.

Schritt 3: Die SuS legen eine Lesekiste an. Das ist eine Box (Ich nehme alte Schuhkartons), in die sie im Laufe des Projektes Gegenstände und andere Materialien hineinlegen (mindestens 4 Dinge), die für sie mit ihrer Geschichte zu tun haben.

Schritt 4: Die SuS erstellen alleine oder im Zweier-Team eine kreative Buchvorstellung. Sie entscheiden selbstständig, ob sie dafür ein Bild malen, ein Gedicht schreiben, eine Szene vorspielen oder einen Comic zeichnen möchten. Wichtig ist, dass jeder, der das Buch nicht gelesen hat, versteht, worum es geht, also den „roten Faden“ des Buches nachvollziehen kann.

Schritt 5: Am Ende werden die kreativen Buchvorstellungen präsentiert (Natürlich wieder mit strukturiertem Feedback von Seiten der Mitschüler). Die Lesekisten werden dann ohne Beschriftung in Form einer Gallerie ausgestellt. Die SuS müssen dann erraten, welche Kiste zu welcher Geschichte gehört.

Ich bin gespannt, wie die Schüler darauf reagieren werden. Ich habe bereits eine Einstiegsstunde gehalten. Die SuS sollten durch eine Szene, ein Bild oder ein Gedicht ihre Erlebnisse aus den Pfingstferien vorstellen. Das hat ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie tatsächlich auf ihre Pause verzichtet haben. Daher freue ich mich schon auf den Rest des Schuljahres.

Bis demnächst und wie immer, cheerio 🙂

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Die Reise geht weiter

Seit ich begonnen habe, in Heidelberg zu studieren, ist viel Zeit vergangen. Meine lange Schweigezeit ist einigen Widrigkeiten geschuldet:

– Viel Neues zum Eingewöhnen
– Stress, Stress und nochmals Stress
– Eine böse Trennung
– Auch-Mal-keinen-Bock-haben

ABER: Ich habe einen neuen Mitbewohner 🙂

Ab sofort gelobe ich Besserung und bin wieder fleißig am Bloggen. Alle ausstehenden Kommentare und E-Mails werde ich in den kommenden Tagen beantworten. 🙂

Aber was ist eigentlich so geschehen? Ein kurzer Abriss.

1. Semester

Ich hatte mir fürs erste Semester viel vorgenommen. Beinahe zu viel, da ich gegen Ende ganz schön ins Schleudern gekommen bin. Aber alle Klausuren und Hausarbeiten hatte ich glücklicherweise gut meistern können.

Von Oktober bis Februar hatte ich nebenbei eine kleine Schülergruppe betreut: 10 Schüler im Alter von 11 bis 12 Jahren. Die Gruppe habe ich durch das Mannheimer Unterstützungssystem Schule (MAUS) erhalten. Ziel war es, Schülern aus sozial schwächer gestellten Familien mehr mit Kultur in Berührung zu bringen. Ich habe mit dem Kurs viel gelesen, die Büchereien in Mannheim erkundet und einen Ausflug zur Ausstellung über die Wittelsbacher organisiert. Der Unterricht war anstrengend, mein erster richtiger Praxisschock, und dennoch hat die Schule mich gebeten, den Kurs im nächsten Schuljahr erneut zu geben. Ergo: Praxisschock bestanden 🙂

Während des Semesters habe ich zwei Pädagogische Kurse besucht. Bei beiden hielt sich allerdings meine Begeisterung in Grenzen. Im Bereich Schulpädagogik wurde nahezu das ganze Semester die Vorzüglichkeit des deutschen Schulpreises gepriesen, ohne allerdings tatsächlich darauf einzugehen, wie Schulpädagogik funktioniert. Stattdessen wurden uns Preisträger-Schulen vorgestellt, deren Konzepte – meines Erachtens – nur wenig mit dem Ablauf in einem gewöhnlichen Gymnasium zu tun haben. Die Vorlesung über die Pädagogische Psychologie war ein wenig hilfreicher. Es wurden darin die psychologischen Hintergründe von Noten erklärt und auf die Auswirkungen von PISA eingegangen. Alles allerdings sehr theoretisch. Während des Semesters haben wir als Studierende mehr Korrelationen und Statistiken untersucht als tatsächlich etwas darüber zu lernen, wie die Pädagogische Psychologie uns im Unterricht helfen kann. Beides also sehr theoretische Kurse.

2. Semester

Meine Kursanzahl habe ich in diesem Semester ein bisschen erhöht: 13 Kurse hatte ich insgesamt belegt. Darunter 4 sehr hilfreiche für den Lehrerberuf, denn meine ersten Fachdidaktik-Seminare standen an. Die Seminare für die Fachdidaktik in Deutsch und Englisch waren sehr praktisch ausgelegt und wir haben viele gute Methoden an die Hand bekommen, um eine Unterrichtsstunde zu planen. Außerdem habe ich mich ethisch-philosophisch gebildet 😉 Das sogenannte EPG-1 ist ausschließlich für Lehrer und soll uns befähigen, nach ethischen und philosophischen Grundsätzen zu handeln und zu unterrichten. Zudem wurde ich diese Woche in einem Blockseminar im Modul personale Kompetenzen (MPK-1) auf das Schulpraxissemester vorbereitet. Dabei sind wir sogenannte kritische Situationen durchgegangen. Wie verhalte ich mich zum Beispiel als Lehrerin, wenn ein Schüler den anderen beleidigt oder alle „plötzlich“ aufs Klo wollen? Sehr interessant und hilfreich auf jeden Fall.

Und nun?

Jetzt sind Semesterferien und ich sitze an fünf Hausarbeiten. Mitte September starte ich dann ins Schulpraxissemester an einer Berufsschule in Karlsruhe. Dazu werde ich euch ausführlich berichten.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und bis dahin, cheerio 🙂

P.S.: Das sind die beiden Kleinen, die jetzt bei mir samt Besitzer wohnen.

Die kleine Katze Charlie Knuffel-Kater Kuma

Schlauberger 2.0

Neulich bin ich auf eine interessante Webseite gestoßen deutsche Grammatik 2.0.

Die Seite informiert über die Grammatik des Deutschen und bietet Übungen und Links zur Weiterbildung. Haupt-Zielgruppe der Seite sind Deutschlerner, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Ich finde jedoch, dass die Seite auch deutschsprachigen Schülern und Lernern ans Herz gelegt werden kann, die ihre Grammatik-Grundlagen auffrischen oder vertiefen möchten. Denn selbst eingefleischte Grammatik-Profis finden auf der Seite die eine oder andere Regel, die sie noch nicht kannten.

Die wichtigsten Parts der Seite sind die drei Kategorien: Inhalt, Übungen und Blog. Unter dem Punkt Inhalt werden die einzelnen Fachtermini erklärt und erläutert. Die Beiträge sind kurz aber verständlich und informativ. In den Übungen kann das Wissen getestet und – wie der Name schon sagt – geübt werden.

Auch für Lehrer halte ich die Seite für empfehlenswert. Spannend für die Unterrichtsgestaltung: Auf der Seite finden sich Übungen direkt zu grammatischen Thematiken oder aktuellen Medienthemen. So können für eine Unterrichtsstunde Übungen gewählt werden, die eine bestimmte grammatische Problematik behandeln (wie Partikel, Konjugationen oder Modalverben) oder bei denen aktuelle Themen als „Hooks“ genutzt werden (beispielsweise eine Übung zu Aktiv und Passiv, bei der eine Biographie von Angela Merkel analysiert wird).

Der Autor ist Uli Mattmüller, ein Lehrer für Deutsch als Fremdsprache aus Stuttgart. Neben den Grammatik-Regeln und Übungen führt der Autor auf der Seite einen Blog mit Tipps und Hinweisen. So stellte Mattmüller im August den Absentiv vor, eine verbale Satzkonstruktion, die in der Regel mit einer Form von sein und dem Infinitiv gebildet wird – beispielsweise: „Er ist einkaufen“ oder „Sie war tanzen“.

Mir gefällt die Seite sehr und kann sie nur empfehlen, sei es für Deutschlerner oder jene, die ihre Grammatik-Kenntnisse auffrischen möchten sowie für Leute wie mich, die sich für das Lehren von Deutsch als Fremdsprache interessieren.

Die Lehrerpersönlichkeit auf dem Prüfstand

Vergangenen Mittwoch stand bei mir ein Praxis-Härtetest an. Bislang hatte ich nur Nachhilfe im Einzelunterricht gegeben. Nun habe ich mich bei einem Institut beworben, das Nachhilfe in Gruppenkursen anbietet. Teil der Bewerbungsphase war eine dreistündige Hospitation, also zwei eineinhalbstündige Kurse gemeinsam mit einem Patenlehrer, also einem eingesessenen Lehrer, betreuen. Das ist auch der Umfang in dem ich später alleine Nachhilfe geben werde.

Meine Patenlehrerin war eine junge Studentin, die seit etwa zwei Jahren bei diesem Institut arbeitet. Neben dem Wissen der Schüler stand in den drei Stunden insbesondere meine Persönlichkeit als Lehrerin auf dem Prüfstand.

Die Pflegeleichten

Der erste Kurs war sehr entspannend: zwei Grundschüler, ein Schüler für Deutsch und eine Schülerin für Mathe. Beide waren motiviert und brauchten nur ein paar Schubser in die richtige Richtung, schon stand das richtige Ergebnis an der Tafel oder der korrekt formulierte Satz auf dem Zettel. Bei den Kleinen gäbe es die Vereinbarung, so meine Patenlehrerin, dass sie in den letzten zehn Minuten der Unterrichtsstunde spielen dürften. Bei schlechtem Verhalten würde Spielzeit abgezogen. Beiden wurde nicht eine Minute gekürzt. Summa summarum: Sehr gut erzogene Kinder.

Die Motivationslosen

Dann kam der zweite Kurs – Oh my. Vom härteren Schlag, wie es meine Patenlehrerin ausdrückte. Ein Kurs aus zwei Neuntklässlern und einem Berufsschüler. Letzterer hatte auch seinen ersten Tag. Die beiden Jungs kannten sich bereits sehr gut und quatschten lieber über das neue GTA-V-Spiel als ihre Aufgaben. Zwar konnte ich sie zum Arbeiten bewegen, das hielt aber immer nur ein paar Minuten an – wer hätte es gedacht 😉 Naja, dachte ich mir, dafür werde ich Lehrerin. Also ran an den Speck.

Mit verschiedenen Mitteln versuchte ich die beiden zum Arbeiten zu bewegen:

  • mit Humor „Wie, das nennst du Schreiben? Da ist ja meine Oma schneller“,
  • mit motivierendem Zureden „Na, die Aufgabe hast du doch schon gut gemacht, jetzt hast du das Thema fast im Griff. Schau dir die nächste Aufgabe an und bei Fragen komme ich rüber“,
  • mit Ermahnung „Morgen musst du das in der Schule wissen, heute kannst du es üben und mich auch noch fragen“
  • Was mir noch fehlte – das war mir fast schon klar – war das lehrertypische Durchgreifen „Schh. Jetzt aber still!“. Daran muss ich definitiv noch arbeiten.

    Der Deplatzierte (aber Fleißige)

    Der Berufsschüler hatte seinen ersten Tag und ich sollte seine Englisch-Kenntnisse prüfen. Also begann ich den Small-Talk auf Englisch und schaute, wie gut er mitkam und wie ausgereift seine Antworten ausfielen. Danach stellte ich ihm noch ein paar Übungsaufgaben zu Tenses, Sentences und If-Clauses, um auch einen Eindruck von seinem grammatischen Wissen zu bekommen. Die Aufgaben löste er nicht immer korrekt, aber mit Übereifer. Beispielsweise notierte er neben den Zeiten gleich auch deren Anwendungsregeln mit Beispielen.

    Dieser Schüler war sehr unproblematisch, allerdings merkte ich, dass die Unruhe der beiden jüngeren Schüler auch ihn störte. Er verlagerte seine Aufmerksamkeit stark auf die Aufgaben, um sich nicht unwohl zu fühlen. Seine Motivation war dadurch leicht erkennbar und ich konnte seine Fähigkeiten gut einschätzen. Allerdings denke ich, dass – egal wie gut ein Lehrer die Schüler im Griff hat – der Altersunterschied von 14 zu 22 Jahren doch zu extrem ist. Mit so jungen Schülern sollte er nicht zusammen unterrichtet werden.

    Das Ergebnis

    Der Schwierigkeiten zum Trotz, attestierten mit meine Patenlehrerin und die Institutsleitung ein „bestanden“. Die beiden Schüler waren absichtlich gewählte Härtefälle, die noch kein Neulehrer einfach in den Griff bekommen habe. Ich hätte mich ganz gut gemacht, nur sollte ich – wie schon gesagt – manchmal härter durchgreifen.

    Ich halte die Arbeit in dem Institut für ein gutes Training für das spätere Schulpraxissemester, den Vorbereitungsdienst und – natürlich – den Schuldienst. Denn wie kann man dem gefürchteten Praxisschock besser entgegenwirken als durch Praxiserfahrung. So viele unterschiedliche Schüler bieten da die beste Möglichkeit. Ich hoffe das Beste und bin gespannt. 🙂

    Bis dahin,

    cheerio 🙂

    Schritt für Schritt zur Gedichtinterpretation

    Seit Wochen bereite ich meinen Nachhilfeschüler auf seine Klausur über die Gedichtinterpretation vor. Das ist bei einem leicht unmotivierten jungen Teenager, der eher an Technik interessiert ist, nicht so leicht. Aber mit der Zeit hat er gute Fortschritte gemacht. Fiel es ihm anfangs schwer, sich überhaupt in einem Gedicht zurecht zu finden, kann er nun nahezu fehlerfrei Aufbau, Reim und rhetorische Stilmittel unterscheiden und beherrscht die benötigten Fachtermini.

    In der Schule lernt er zwar die einzelnen Begriffe, notiert sich aber wenig, sodass er keine vollständige Liste der zu lernenden Themen hat. Diese habe ich mit ihm gemeinsam erstellt. Durch die Unterrichtsmaterialien, die seine Lehrerin mitgab, wurde mir klar, dass die Klasse kein Metrum analysiert und rhythmische Stilmittel sowie rhetorische Figuren gemeinsam als „Stilmittel“ beschreibt. Allerdings werden wiederum Termini wie Ellipsen und Enjambements einzeln betrachtet.

    Um ihn in diesem Wust an Informationen auf sichere Beine zu stellen, habe ich eine To-Do-Liste für die Gedichtinterpretation erstellt. Diese sieht im Groben so aus:

    I Vor dem Schreiben

  • Lies das Gedicht vollständig durch (am besten 2 Mal).
  • Schreibe alle Eindrücke und Einfälle zu dem Gedicht auf. (Wie wirkt das Gedicht auf dich? Worum geht es? Kannst du bereits rhetorische Figuren oder rhythmische Stilmittel erkennen?)
  • Notiere dir die Rahmeninformationen zum Gedicht.
  • a. Autor
    b. Titel
    c. Entstehungsort und –zeit
    d. Handlung und Thematik (Wenn dir nicht sofort einfällt, was das Kernthema ist, mache erst mal weiter und notiere es später.)

  • Notiere alles zum Aufbau des Gedichtes.
  • Notiere die rhythmischen Stilmittel mit Strophen- und Versangabe.
  • a. Enjambements
    b. Ellipsen
    c. Inversionen
    c. Parallelismen
    c. Anaphern

  • Notiere die rhetorischen Figuren mit Strophen- und Versangabe und deute diese.
  • a. Metaphern
    b. Metonymien
    c. Personifikationen
    c. Symbole

    II Die Gedichtinterpretation schreiben

  • Notiere dir, in welcher Reihenfolge du die oben genannten Argumente schreiben möchtest.
  • Schreibe nun deine Gedichtinterpretation in:
  • A Einleitung

    B Hauptteil

      1. Aufbau
      2. rhythmische Stilmittel (diese bleiben laut Lehrerin ohne Deutung)
      3. rhetorische Stilmittel (diese werden Laut Lehrerin gedeutet)

    C Schluss
    1. Zusammenfassung und eigene Interpretation
    2. Eigene Erfahrungen

    Als letzten Punkt habe ich mit ihm eine Liste seiner üblichen Fehler erstellt. Mit dieser soll es ihm leichter fallen, Texte schneller und sicherer zu korrigieren.

    Diese Liste ist eine meiner vier Maßnahmen, um meinen Schüler in seinen Problemfeldern Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion zu trainieren. Diese Probleme gehe ich daneben an diesen drei Fronten an.

    1. Für die Fehler, die er üblicherweise macht, erhält er von mir Regeln, Merksätze und Beispiele.
    2. Zu diesen Regeln entwerfe ich Übungsaufgaben, die er entweder zu Hause oder in unserer Unterrichtsstunde erledigt.
    3. Speziell für die Gedichtinterpretation, in der ja immer wieder die gleichen Phänomene analysiert werden, habe ich mit ihm formelhafte Formulierungen erstellt. Dadurch muss er sich nicht immer neue Sätze ausdenken und ist stilistisch und grammatikalisch auf der sicheren Seite.
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