Die Reise beginnt

Es ist soweit: Heute beginnt die Vorlesungszeit an der Universität Heidelberg und damit mein erstes Semester als Lehramtsstudierende.

Eingang der neuen Universität in der Heidelberger Altstadt.

Mit erhobenem Zepter thront die griechische Göttin Pallas Athene über dem Eingang der Neuen Universität – eines der zentralen Gebäude im Campus Altstadt.

Allerdings finden heute für mich keine Kurse statt, traditionell werden am ersten Semestertag die Studierenden begrüßt. Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität, hält die Begrüßungsrede im Hörsaalzentrum Chemie im Neuenheimer Campus. An allen Campus in Heidelberg finden Studierende Informationen zu Ihren jeweiligen Fachrichtungen. Allein der Gedanke, dass die Universität aus drei großen Campus-Komplexen besteht (Neuenheim, Bergheim und Altstadt), finde ich sehr beeindruckend.

Aber das ist nicht alles, weswegen ich mich freue, an dieser Universität zu studieren. 627 Jahre ist die Alma Mater alt und damit die älteste Universität Deutschlands. Den Titel Exzellenz-Universität hat sich Heidelberg redlich verdient. Sie ist eine Volluniversität, bietet also das Studium aller grundlegenden Fachbereiche an. Trotz dieser Vielfalt ist sie wissenschaftlich herausragend und wird in den meisten Hochschulrankings in den ersten drei Plätzen gelistet. Für mich besonders bemerkenswert: Die Studierenden werden intensiv und beraten und betreut und die einzelnen Fachrichtungen wertgeschätzt. Ganz anders als nur ein paar Kilometer weiter in Mannheim, wo ich meinen Bachelor of Arts absolviert hatte.

Heidelberger Herbst, gesichtet von den Neckarstaden - zwischen Altstadt und Bismarckplatz.

Pünktlich zum Wintersemester ist der Herbst eingezogen. Es wird kälter aber auch bunter in Heidelberg.

Trotz dass heute der erste Tag ist, habe ich schon in den Wochen zuvor einige Aufgaben bewältigt. Nach der Immatrikulation stand ich vor einem hohen Koordinationsaufwand – immerhin müssen wir Lerhamtsstudierende uns zwischen zwei (in meinem Fall drei) Unterrichtsfächern, der entsprechenden Fachdidaktik, einem bildungswissenschaftlichen Begleitstudium, einem ethisch-philosophischen Grundlagenstudium sowie der Ausbildung unserer Lehrerpersönlichkeit zurecht finden. Dank eifrigem Einlesen sowie den Beratungs- und Betreuungsangeboten der Universität habe ich das aber gut in den Griff bekommen. Für Interessierte und andere Studienanfänger gibt es hier einen Überblick über die einzelnen Angebote zum Studienbeginn.

Dadurch konnte ich vorab alle Fragen zu meinem Studium klären und wichtige Einrichtungen wie die Universitätsbibliothek kennenlernen. Außerdem bietet die Zentrale Studienberatung nützliche Kurse für Studierende an. So konnte ich in einem eintägigen Seminar meine eigenen Strategien zur Stressbewältigung verbessern.

Die Heidelberger Neckarstaden mit Blick auf das Villenviertel.


Die Villen an den Neckarstaden. Ein kleiner Umweg zu meinen Seminaren aber der Anblick ist es wert.

Neben der allgemeinen und fachlichen Orientierung habe ich in dieser Vorbereitungsphase auch meine private Infrastruktur für das Studium fit gemacht.

  • Arbeitsraum eingerichtet (Neben dem Schreibtisch auch die Ablagen und Bücherregale geordnet)
  • Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr gekauft
  • Cloud-Vernetzung zwischen Heim-PC, Laptop und Smartphone eingerichtet
  • Elektronische Ordnerstruktur aufgebaut
  • Literaturverwaltungsprogramm (ich benutze Mendeley) eingerichtet
  • Liste der benötigten Semesterliteratur erstellt und die Einführungslektüren ausgeliehen oder besorgt
  • Nun erwarte ich mit Spannung das Semester.

    Wenn ihr auch vor Herausforderungen beim Studienbeginn – oder auch mittendrin – gestoßen seid, teilt gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren. Oder studiert ihr in Heidelberg und seid ein bisschen planlos, was alles noch im Studium ansteht? – Hinterlasst einfach ein Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail.

    Ich wünsche euch einen tollen Start ins Semester und bis dahin,

    cheerio 🙂

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